STECKBRIEF

SH Steckbrief           

Ursprungsland: USA

Widerristhöhe: Rüde: 53,5-60 cm; Hündin: 50,5-56 cm

Gewicht: Rüde: 20,5-28 kg; Hündin: 15,5-23 kg

Alter: 12-15 Jahre

Farbe: alle Farben von schwarz bis reinweiß

Verwendung: Arbeitshund, Schlittenhund

FCI-Standard Nr. 270 - Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp; Sektion 1: Nordische Schlittenhunde

             

Immer wieder stellen Siberian Huskys ihre Halter aber auf eine harte Probe, da sie in ihrer Haltung sehr anspruchsvoll sind. Wer sich für einen Husky entscheidet, sollte selbst genauso Vollblut-Sportler wie der Schlittenhund aus dem eisigen Norden Sibiriens sein. 

 

Herkunft und Geschichtliches

Schlittenhunde gab es nicht nur in Sibirien, sondern überall dort, wo eine Fortbewegung aufgrund des kalten Klimas ohne Hundeschlitten unmöglich war. Das Volk der Tschuktschen soll jedoch das erste gewesen sein, das mit der planmäßigen Zucht begann. Anfang des 20. Jahrhunderts brachte der russische Pelzhändler William Goosak die Siberian Huskys mit nach Alaska, wo ihm der Spott aufgrund der geringen Größe seiner Hunde sicher war. Die Schandmäuler sollten rasch eines bessren belehrt werden, als Goosak 1909 auf Anhieb Platz drei beim historischen „All Alaskan Sweepstake“ Rennen erreichte.

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Der berühmteste Ahne der heutigen Schlittenhunde ist wohl „Balto“ (Verfilmung Walt Disney 1995), an dessen lebensrettenden Einsatz auch heute noch ein Denkmal im New Yorker Central Park erinnert. Ein Musher des 1925 lebensbedrohlichen Wettlaufs war Leonard Seppala, der als erster mit der Reinzucht des Siberian Huskys begann. Seine erfolgreichsten Hunde verkaufte er nach Kanada und in die USA, die die Grundlage der weiteren Rassezucht und somit den Grundstock der Rasse bildeten.

Erst relativ später spät, im Jahre 1930, wurde der Siberian Husky vom Amerikanischen Kennel Club (AKC) als eigenständige Rasse anerkannt und der erste Rassestandard festgelegt.




Erscheinungsbild

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Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer Arbeitshund, schnell, leichtfüßig, frei und elegant in der Bewegung. Sein mäßig kompakter, dichtbehaarter Körper, die aufrecht stehenden, dreieckigen Ohren und die buschige Rute weisen auf die nordische Herkunft hin.

Die Augen sind mandelförmig und können braun oder blau sein, wobei es oft vorkommt, dass der Siberian Husky mehrfarbige Augen hat. Das Kopffell ist oft auffällig gezeichnet in Form einer offenen oder geschlossenen Maske.

Sein Fell besitzt zwei Schichten: die Deckhaare, welche wasserabweisend und robust sind, und die Unterwolle, die aus feinen Haaren besteht. Die zwei Schichten bilden eine optimale Wärmedämmung aus, denn die Unterwolle bildet bei den Bewegungen des Hundes Wärme (Reibung), und die Deckhaare verhindern den Wärmeverlust. Die Pfoten sind beim Husky vergleichsweise kleiner und kompakter als die von ähnlich großen Hunden. Somit wird auch hier dem Wärmeverlust entgegengewirkt, und die Verletzungsgefahr ist eingeschränkt.

 

Charakter und Wesensart

Das charakteristische Temperament des Siberian Husky ist freundlich und sanftmütig, aber auch aufmerksam und kontaktfreudig. Er ist kein Wachhund und zeigt sich gegenüber Fremden oder anderen Hunden selten misstrauisch. Ihm wird Intelligenz und gute Dirigierbarkeit nachgesagt und ist so ein guter Begleiter und williger Arbeitshund.

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Wenn die Siberian Huskys gut trainiert sind, können sie das Neunfache ihres Körpergewichts ziehen und verfügen über einen ungemein hoch entwickelten Orientierungssinn. So können diese Hunde selbst durch dicke Schneedecken hindurch Fährten und Wege finden.

Der Siberian Husky gilt erst ab einem Alter von ca. 18 Monaten als geistig und körperlich vollständig entwickelt. Bis dahin sollte der Junghund nur sehr schonend trainiert werden. Der Aufbau erfordert viel Geduld und Zeit. Leicht zu halten ist der Siberian Husky bestimmt nicht, Rassekenner beschreiben ihn als stolzen, sehr eigenständigen Hund. Seine Ausbildung zum Grundgehorsam erfordert viel Wissen und Einfühlungsvermögen. Durch seine Klugheit lernt er aber sehr schnell, führt dank seiner Intelligenz Befehle  aber nur dann aus, wenn sie ihm auch wirklich sinnvoll erscheinen!

 

 

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Mountain Wolf

 

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